Rezension: "Opposition"

Buch:
Titel: Opposition
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Carlsen
Erschienen: 29.04.2016
Seitenzahl: 416
Preis: 19,99 Euro
Reihe: Finale (5. Band) der Lux Reihe







Inhalt:

Katy kann noch immer nicht fassen, dass Daemon sie verlassen und sich der Armee der Lux angeschlossen hat. Seit deren Invasion ist ein Krieg ausgebrochen, der schon viele Menschenleben gekostet hat. Niemand ist mehr sicher, doch um der schwangeren Beth zu helfen, wagt Katy sich aus dem Haus. Als ihr größter Wunsch in Erfüllung geht und sie Daemon begegnet, scheint dieser jegliche Gefühle für sie verloren zu haben. Katy muss herausfinden, ob noch etwas von dem Daemon, den sie liebt, in ihm steckt – bevor alles verloren ist.



Meinung:
So nun ist endlich das Finale da. Leider war ich auf das Buch nicht mehr ganz so scharf. Ich glaube es wäre besser gewesen, wenn man einige Stellen gekürzt hätte und vielleicht nur vier Bücher gemacht hätte. Ich fand ja bereits den Vorgänger nicht wirklich gut und einfach nur sehr langatmig, dies hat sich im letzten auch nicht geändert. Ich habe viel zu lange gebraucht um es zu lesen, da ich einfach nicht motiviert war und mich so viele Stellen geärgert haben.
Die Story an sich finde ich nach wie vor schön nur wurde sie meiner Meinung nach grundlos in die Länge gezogen. Wenn ich daran denke wie ich Band Eins und Zwei verschlungen habe…Das kann ich mir gerade gar nicht mehr vorstellen.

Ich hatte mir vom letzten Band ein grandioses und Aktion geladenes Finale gewünscht, welches ich nicht mehr aus der Hand legen will, da einfach dauerhaft etwas geschieht. Leider wurde ich überhäuft mit Drama, mehr Drama und Turteleien, welche mir bei einem Weltuntergangsepos einfach nicht wirklich passend erschienen. Versteht mich nicht falsch, die Liebesgeschichte zwischen Katy und Daemon war am Anfang einfach super und hatte Pfeffer, auch durch ihre Neckereien. Dies war für mich das tragende Element, doch das hat sich leider geändert, denn mittlerweile sind die beiden so was von Nerv tötend. Sie werden angegriffen, sind mitten im Feindeslager…Egal…“Lass uns rummachen!“…
Archer wurde hier wirklich mein Seelenverwandter, denn ihm ging das auch auf den Keks. Wenigstens einer der bei der Sache war und er hat sich dadurch auch zu meinen liebsten Charakter entwickelt. Ein anderer war Hunter, ein Arum. Irgendwie fand ich ihn und seinen Bruder total witzig. Von denen wünsche ich mir gerne noch mehr.

Den Schluss fand ich okay, aber auch nicht herausragend. Zum einen war für mich der so genannte Höhepunkt einfach mal in zwei Seiten vorbei, was finde ich gar nicht geht und dann hatte ich ja schon gehört, dass es einen Schockmoment am End gegeben soll, welchen ich aber leider nur berechenbar fand.


Fazit:
Im Großen und Ganzen ein guter Abschluss der Buchreihe, aber eben nur gut. Die Reihe beginnt wirklich grandios und eine Trilogie hätte meiner Meinung nach ausgereicht, da die letzten Teile leider sehr langatmig waren. Daher nur 3 Sterne.




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