Rezension: "Dark Love - Dich darf ich nicht finden"

Buch:
Titel: Dark Love - Dich darf ich nicht finden
Autorin: Estelle Maskame
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 13.06.2016
Seitenzahl: 464
Preis: 9,99
Reihe: 2. Teil einer Trilogie





Inhalt:

Vor genau dreihundertneunundfünzig Tagen hat Eden ihn zuletzt gesehen – ihren Stiefbruder Tyler. Den Jungen, den sie heimlich liebt. Den sie aber eigentlich nicht lieben darf, weil ihre Familie strikt dagegen ist. Doch nun endlich werden sie einen herrlichen Sommer gemeinsam verbringen: in New York, der Stadt, die nie schläft. Mit tausend Schmetterlingen im Bauch kommt Eden am Flughafen an, und als sie in Tylers smaragdgrüne Augen blickt, ist es auch schon um sie geschehen. Gemeinsam streifen sie durch den Big Apple, und es wird immer klarer, dass die beiden nicht voneinander losgekommen sind. Werden sie ihren verbotenen Gefühlen widerstehen können?

Meinung:
Endlich ist der zweite Teil da, ich konnte es ja kaum erwarten ihn in die Finger zu bekommen. Leider hat er mich dann aber nicht so mitgerissen wie der erste.
Der zweite Band von Dark Love spielt ca. 2 Jahre nach dem ersten Band. Tyler wohnt bereits seit einem Jahr in New York und hat seine Tour abgeschlossen. Er macht im Vergleich zum vorherigen Teil auch einen wirklich sehr ausgeglichenen und glücklichen Eindruck. Eden kommt ihn für 6 Wochen besuchen, denn das wurde ja bereits vor Ewigkeiten so vereinbart.

Das Buch spielt also mal wieder in den Sommerferien. Nur geht es diesmal nicht jeden Abend auf eine Party, nein man könnte sagen es geht eher gemütlich und gediegen zu. Leider manchmal etwas zu gemütlich. Am Anfang zieht sich die Handlung leider etwas hin. Klar die zwei nähern sich gerade mehr oder minder wieder an, aber es könnte etwas spannender sein. Dann aber geht es richtig los mit Problemen hier, Eifersüchteleien da und mal wieder einer einzigartigen Erpressungsaktion, welche in absolutem Drama endet.

Leider konnte ich mich in diesem Teil absolut null in die Charaktere hineinversetzen, da ihr Verhalten zum größten Teil einfach nur dumm, pubertär, heuchlerisch und falsch war. Außer Emily, die schien mir die Einzige mit etwas Grips. Mir ging Eden die ganze Zeit nonstop auf die Nerven. Sie wollte Tyler nicht am Anfang, weil es ja angeblich so falsch ist in seinen nicht Blutsverwandten Stiefbruder verknallt zu sein. Dann ist sie mit Dean zusammen, wo ich mich sowieso frage warum? Und wenn hätte er von Anfang an das Recht gehabt zu Erfahren was da mal war. Dann verstehe ich des Weiteren auch nicht warum Tyler und Eden am Anfang so auf Dean achten und dann ist das plötzlich egal? Sie hätten ihm das zuerst erzählen müssen und wenn es per Videotelefon wäre, Hauptsache sie erzählen es vorher! Mir war völlig klar, dass der Schuss nach hinten losgeht. Also mein Gewissen könnte das nicht ab. Außerdem gingen mir die Eifersuchtsanfälle von Eden am Anfang sehr auf die Nerven. Das war so verdammt heuchlerisch. Wieso sollte Tyler nicht auch jemanden haben dürfen, immerhin ist sie ja auch in einer Beziehung. Solche Mädchen kann ich gar nicht ab.

Das Ende fand ich, naja nicht so toll. Ich muss dazu auch sagen, dass ich im Vergleich zu Eden Tyler schon verstehen kann. Er möchte etwas für sich tun und muss auch etwas für sich tun. Allerdings hätte er ihr das so sagen können. Ich meine so jung sind die jetzt auch nicht mehr. Redet mit einander Herrgott noch mal…

Fazit:
Im Großen und Ganzen war das Buch ganz gut, aber leider eben auch nur gut. Es hat mich nicht annähernd so gefesselt wie Teil 1, ja ich musste es sogar ab und an weglegen weil ich den Blödsinn, welchen die Protagonisten verzapften nicht mehr ausgehalten habe. Ich hoffe sehr, dass Band 3 mich wieder mehr begeistern wird.






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