Rezension: "Harry Potter und das verwunschene Kind"

Buch:

Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autorin: J. K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne
Verlag: Carlsen
Erschienen: 24.09.2016
Seitenzahl: 336
Preis: 19,99 Euro
Reihe: Theoretisch 8. Harry Potter Teil, aber eig. selbstständig


Inhalt:
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter An-gestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schul-kindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.


Meinung:
Das etwas andere Harry Potter Buch.

Das trifft es wohl ganz gut. Ich habe die Meinungen über ein Buch selten so auseinander gehen sehen. Wobei wenn man es genau nimmt, ist es ja gar keine richtige Geschichte, sondern lediglich das Skript zu dem Theaterstück. Das heißt es ist auch geschrieben wie ein solches. Zunächst ist das sehr gewöhnungsbedürftig, weil auch jedes Mal der Wechsel des Bühnenbilds beschrieben wird, aber man findet sich sehr schnell ein und dann stört das überhaupt nicht mehr. Es lässt sich schnell und flüssig durchlesen und tut der Spannung keinen Abbruch.

Das Buch behandelt ja die Geschichte von Harrys Sohn Albus, welcher es nicht sehr leicht hat, da er als einziger Potter nicht in Gryffindor sondern Slytherin gelandet ist. Und sein bester Freund ist Scorpius, der Sohn von Draco Malfoy. Ach ja die Ironie an der Sache ist herrlich. Ich finde es eigentlich ganz super, wer will denn auf ewig verfeindet bleiben. Außerdem mochte ich Scorpius total gerne, er hat lieber zweimal über eine Sache nachgedacht, während Albus sich blindlings in das nächste Abenteuer stürzte. Das sind eindeutig die Gene. Leider ging mir Albus manchmal auch ein wenig auf die Nerven, da er Harry an allem was ihm schlechtes widerfährt die Schuld gibt. Nun ja wenn zwei Sturköpfe aufeinander prallen.

Die Geschichte selbst ist an sich eigentlich sehr gut und auch spannend nur zwischendurch hängt sie etwas, bzw. ist etwas träge. Gegen Ende wird es jedoch nochmal richtig spannend.


Fazit:
Klar ist es jetzt nicht die Hammer-Story. Ich denke sie als Theaterstück zu sehen ist nochmals deutlich besser und macht mehr her. Für mich war die Geschichte jedoch wundervoll, spannend und nostalgisch. Es war einfach schön wieder etwas aus der Welt der Zauberei zu lesen und die ganzen alten Gefühle kamen wieder hoch. Daher 4 Sterne.






Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension: Young Elites - Das Bündnis der Rose

Bericht: Leipziger Buchmesse