Rezension: "Percy Jackson - Diebe im Olymp"

Buch:

Titel: Percy Jackson - Diebe im Olymp
Autorin: Rick Riordan
Verlag: Carlsen Verlag
Erschienen: 25.08.2011
Seitenzahl: 448
Preis: Meine Version (Sammel-Schuber Taschenbuch 30 Euro)
Reihe: 1. Band der „Percy Jackson“ Reihe


Inhalt:
Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.



Meinung:
Lange hat es gedauert, aber nun habe ich endlich mit Percy Jackson starten können. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass es mir wohl nicht mehr gefallen wird und die Spannung fehlt, da es ja ein Kinder-/Jugendbuch ist und ich aus dem Alter schon eine Weile heraus bin. Außerdem kannte ich den Film. Aber meine Befürchtungen wurden aber nicht bestätigt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es mich so überwältigt und gefangen nimmt, aber es war einfach nur grandios!

Der Schreibstil ist einfach nur grandios. Es wird alles aus Percys Sicht er-zählt und das ist einfach nur super unterhaltsam und humorvoll. Es hat ab und an Deadpool-Charakter, da er direkt mit dem Leser interagiert, er schweift ab und erzählt dann wieder weiter. Das war sehr amüsant.

Die Kapitel-Überschriften waren ja auch köstlich. Nicht wie gewohnt langweilig sondern wirklich immer eine Besonderheit, bei der man sich manchmal nicht sicher sein konnte was da kommt.

Die Geschichte selbst ist unglaublich spannend, obwohl ich wie gesagt den Film vorher gesehen hatte war Teil 1 für mich unglaublich toll, da ja doch vieles anders war. Die griechische Mythologie fand ich ja von jeher schon klasse und sofern ich das feststellen durfte wird das hier auch sehr gut umgesetzt. Man trifft auf sehr viele bekannte Kreaturen und vor allem Götter.
Das klassische bleibt gewahrt, jedoch sieht man, dass die Götter sich auch mit der Zeit wandeln (mit dem Abendland gehen). Sie tragen Anzüge statt Tuniken und Baseballcaps statt Helme. Einfach super und warum auch nicht, sie können ja nicht ewig so verstaubt bleiben.

Es gab in der Story überhaupt keine Logiklücken. Alles ergab Sinn und wurde auch sehr gut im Detail erklärt.

Die Charaktere sind alle wirklich sehr liebevoll gestaltet. Percy ist ein toller Protagonist. Er ist sarkastisch und lässt sich nichts sagen, aber er ist seinen Freunden immer treu ergeben.

Annabeth kommt zunächst sehr zickig rüber, dies ändert sich aber schnell. Sie ist ein Quell des Wissens und ein sehr tapferes und starkes Mädchen, obwohl sie schon einiges erlebt hat.

Grover war wirklich super witzig und sorgte immer für einen Lacher.

Auch die anderen Charaktere waren wirklich toll, ob man sie nun mag oder nicht, oder auch nicht mögen sollte. Jeder trug auf seine Weise zu einer tollen und abenteuerlichen Geschichte bei.

Fazit:
Wirklich ein tolles Buch mit einer liebevoll gestalteten Geschichte. Durchaus auch für Erwachsene geeignet. Es ist von Beginn bis zum Ende  abenteuerlich, unterhaltsam und humorvoll und wer auf die griechische Mythologie steht hat hier ein Meisterwerk gefunden. Volle 5 Sterne!







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